Sicherer Schutz für Haustiere vor Giardien

Die unsichtbare Gefahr

Giardien sind unsichtbare Parasiten, die im Dünndarm von Hund und Katze nisten. Nicht nur Hunde- und Katzenwelpen sind betroffen. Giardien sind die zweithäufigsten Magen-Darm-Parasiten neben den Spulwürmern. Da sie über den Kot ausgeschieden und und verbreitet werden, sind sie hochinfektiös. Selbst unter optimalen optimalen Bedingungen können bis zu 10 Prozent der erwachsenen Katzen infiziert sein.

Das gefährliche an einer Infektion mit Giardien ist, dass die Erkrankung bei erwachsenen Hunden und Katzen fast immer ohne sichtbare Anzeichen verläuft. Nur Jungtiere weisen deutliche Symptome auf. Bei starkem Befall können sie unter hellem, schleimigem, gelegentlich blutigem und übel riechendem Durchfall leiden. Die Folgen sind schlechte Nahrungsverwertung, Gewichtsverlust und Kümmern.

Auch für die menschliche Gesundheit stellen Giardien eine Bedrohung dar: Besonders Kinder sind gefährdet. Durch engen Kontakt zu den Tieren können sie sich leicht anstecken. Während die Infektion bei erwachsenen Menschen meist ohne Symptome verläuft, kann sie bei Kindern zu Durchfall, Mangelernährung und Wachstumsstörungen führen.

Vor diesen Gefahren schützt eine regelmäßige Bekämpfung der Giardien bei Hund und Katze. Aufgrund der hohen Infektionsgefahr sollte die Behandlung mindestens alle drei Monate erfolgen. Das Mittel der Wahl ist eine Therapie mit dem Wirkstoff Fenbendazol.

Doch eine medikamentöse Behandlung allein reicht nicht aus. Um einer erneuten Infektion vorzubeugen, sind zusätzliche Maßnahmen notwendig. So müssen zum Beispiel alle eventuell verunreinigten Gegenstände wie Fress- und Wassernäpfe mit kochendem Wasser gesäubert werden. In Verbindung mit diesen und weiteren Hygienemaßnahmen bietet Fenbendazol optimalen Schutz vor einer sofortigen Neuinfektion.

gesehen in "Our Cats" 11/06

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